Was kostet ein MRT als Selbstzahler?
Ein MRT ohne Kassenleistung zahlst du selbst. Die Abrechnung läuft über die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), und die lässt Spielraum — deshalb gibt es keinen einheitlichen Preis, sondern eine Spanne. Was Radiologien in Deutschland dafür tatsächlich verlangen, soweit sie es veröffentlichen:
- Abdomen / Bauch — veröffentlichte Preise von 599 € bis 1.180 €, Median 1.180 € (11 Standorte)
- Ganzkörper — veröffentlichte Preise von 1.200 € bis 1.500 €, Median 1.250 € (9 Standorte)
- Kopf / Schädel — veröffentlichte Preise von 400 € bis 599 €, Median 599 € (5 Standorte)
- Thorax / Lunge — veröffentlichte Preise von 500 € bis 599 €, Median 599 € (5 Standorte)
- Prostata — veröffentlichte Preise von 650 € bis 799 €, Median 799 € (5 Standorte)
- Schulter — veröffentlichte Preise von 499 € bis 499 €, Median 499 € (4 Standorte)
- Ellenbogen — veröffentlichte Preise von 499 € bis 499 €, Median 499 € (4 Standorte)
- Hand / Handgelenk — veröffentlichte Preise von 499 € bis 499 €, Median 499 € (4 Standorte)
Preis für dein MRT anfragen
Die meisten Radiologien veröffentlichen keine Preisliste für Selbstzahler. Statt bei zehn Praxen einzeln anzurufen: sag uns, welche Untersuchung du brauchst — wir fragen für dich bei mehreren Standorten in deiner Nähe nach Preis und frühestem Termin. Kostenlos und unverbindlich.
Wir geben deine Angaben ausschließlich an Radiologie-Standorte weiter, und nur zu diesem Zweck. Wir fragen nichts zu Beschwerden, Diagnosen oder Erkrankungen ab — nur, welche Untersuchung du brauchst und wer sie bezahlt.
Wann zahlst du selbst — und wann nicht?
Die Kasse zahlt, wenn eine Ärztin oder ein Arzt die Untersuchung für medizinisch notwendig hält und überweist. Dann entstehen dir keine Kosten, und ein Preisvergleich bringt dir nichts.
Du zahlst selbst, wenn du ohne Überweisung kommst, wenn du eine Vorsorgeuntersuchung willst (etwa ein Ganzkörper-MRT), oder wenn du nicht auf einen Kassentermin warten möchtest. Das ist der Fall, für den dieses Verzeichnis gebaut ist.
Privatversicherte bekommen die Untersuchung in der Regel erstattet, rechnen aber ebenfalls nach GOÄ ab — der ausgewiesene Preis ist für sie ein Anhaltspunkt für die zu erwartende Rechnung.
Zusatzkosten, die fast immer dazukommen: Kontrastmittel, eine ausführliche Befundbesprechung, und je nach Praxis die Bereitstellung der Aufnahmen auf CD oder als Download.